Lenkdrachen


Lenkdrachen -Tips

Meine eigenen Lenkdrachen - Aktivitäten

 

Duo MozarTello

1994 gründeten Monika Morgenthaler und ich das Paar Duo MozarTello. Monika lebt in Basel. Sie ist Mitglied des international bekannten Schweizer Teams Lucky Landing Albatros. Auch wenn die Distanz zwischen Wien und Basel über 1000 km beträgt, gelang es Monika und mir im Jahr 1994 den zweiten Platz im Paar Ballett bei dem Euro Cup in St. Moritz in der Schweiz zu erringen. Wir beide fliegen sehr gerne zu Musik. Wir zeigen den Leuten gerne, daß Drachenfliegen und Musik wunderbare Mittel sind, unsere Gefühle auszudrücken. Wir fliegen Albatros MozarTello Drachen.

Meine eigenen Lenkdrachen - Aktivitäten

Neben dem Paarfliegen starte ich als Individual Master Pilotin seit 1991 bei Wettbewerben.

Im Jahr 1993 war ich Mitglied des österreichischen Teams Kite-O-Holix. Wir nahmen am Weltcup 1993 in Berkeley, USA teil und landeten auf dem 9. Platz.

Meine besten Ergebnisse als Einzelfliegerin waren 1991 der erste Platz bei den Experienced in der Schweizer Meisterschaft in Präzision, Ballet und in der Gesamtwertung. 1992 errang ich bei den Schweizer Meisterschaften den zweiten Platz Masters Klasse Ballett und Gesamtwertung. Auch errang ich beim Euro Cup in diesem Jahr einen Platz im Mittelfeld. Seit 1993 nahm ich an allen Euro Cups teil, mein bester Rang war hier der 5. Platz. Derzeit bin ich (meines Wissens) die einzige weibliche Pilotin bei Zweileiner Iindiviual Master Class Wettbewerben in Europa. Beim World Sport Kite Grand Prix in Malaysia landete ich im Oktober 1996 auf dem 3. Platz in Präzision und in der Gesamtwertung.

Seit 1996 fliege ich den Malibu (siehe das kleine Icon oben). Dieser Drachen wurde von den jungen und ambitionierten Drachenbauern Jens und Olaf Frank von Level One entwickelt und gebaut. Sie sind auch für ihre FSD- Verbindunstechnik bekannt. Der Malibu hat eine spezielle Flugcharakteristik, er macht hervorragend Tricks, hat hervorragende Spurgenauigkeit und macht richtig Spaß beim Fliegen.

Im Jahr 1993 war ich Mitglied des Austrian Tangram Teams. Das ist ein Team von 7 Vierleinerfliegern, die beim Euro Cup 1993 in Wien den 2. Rang in der Klasse Freestyle/ Innovative erringen konnten. Dezeit werden die Drachen verbessert und am Comeback dieses Teams gearbeitet.

Neben dem Wettbewerbsfliegen baue ich gerne verschiedene Drachen wie Lenkdrachen, Einleiner und Vierleiner (siehe meine Bildergalerie - derzeit in Arbeit).

Bei einigen Wettbewerben fungierte ich als Shadow- Judge oder Judge. Das erlaubt mit, die "andere" Seite des Lenkdarchenfliegens kennenzulernen. Es ist sehr hart, auf dem Feld zu stehen und die anderen beim Drachenfliegen zu beobachten. Aber es machte mir großen Spaß und ich konnte viel für ein eigene Fliegen daraus lernen.

Mein Interesse am Lenkdrachenfliegen führte zu meiner Arbeit in STARRC (STACK Rules And Regulations Committee). Ich meine, daß alles nur Mögliche getan werden muß um diesem jungen Sport eine angemessene Basis in Form von vernünftigen und gut funktionierenden Regeln zu geben.

Im April 1996 wurde ich STACK Austria National Director. In dieser Funktion stehe ich dem STACK Austria Executive Committee (SAEC) vor, das die Geschicke von STACK Austria in der Zukunft bestimmt. Meine besonderen Intentionen als ND sind es, die Jugend zu fördern, mehr Drachenflieger für das Lenkdrachenfliegen und die Lenkdrachenwettbewerbe zu gewinnen, die Österreichischen Meisterschaften zu organisieren und Lenkdrachenfliegen als Sport populär zu machen.

 



Lenkdrachen -Tips

Fliegen in starkem Wind

Es gibt verschiedene Dinge, die das Fliegen in starkem Wind erleichtern können:

Leinen:

Für das Fliegen in starkem Wind empfehlen sich Leinen mit stärkerem Durchmesser (z.B. über 90 daN). Diese Leinen sollten länger sein als die für normalen Wind. Das zusätzliche Gewicht dieser Leinen bewirkt, daß der Drachen besser stabilisiert wird. Der größere Durchmesser der Leinen bremst den Drachen ab. Wenn du mit längeren Leinen fliegst, vergrößert sich das Windfenster, was bedeutet, daß die Distanz von einer Ecke des Windfensters zur anderen größer ist. Das ist sehr hilfreich im Wettbewerbsfliegen.

In Präzisionsbewerben hilft es dir, wenn du innerhalb einer Figur weitere Wegstrecken hast. Das bedeutet, daß du mehr Zeit zu reagieren hast, wenn du die Richtung ändern mußt. Je kürzer die Distanz, desto schneller mußt du reagieren, und desto größer ist die Gefahr, Fehler zu machen.

Im Ballett- Bewerb mußt du deine Manöver zu bestimmten Zeiten durchführen, um im Rhythmus der Musik zu bleiben. Wenn nun dein Drachen im starken Wind zu schnell fliegt, verlierst du die Synchronisation zur Musik. Um dies in stärkerem Wind auszugleichen, mußt du die geplanten Figuren weiträumiger fliegen. Längere Leinen erlauben dir dann die Figuren weiträumiger zu fliegen und du bleibst im Rhythmus der Musik.

In diesem Modell eines Windfensters kannst du sehen, welche Wegstrecke der Drachen bei einer Leinenlänge von 20m / 40m zurücklegt.

 

Brakes:

Ein Typ von Brakes ist ein dreieckiges Stück Gaze, das zwischen den unteren Spreizen und dem Drachensegel befestigt wird. Bei den meisten deltaförmigen Lenkdrachen wird der Drachen dadurch gebremst und gleichzeitig der Zug des Drachens reduziert.

Dieser Typ von Brakes ist empfehlenswert für Paar- und Teamflug, da die Brake innerhalb des Drachens fixiert werden und daher nicht mit anderen Drachen kollidieren können. Ein Nachteil dieser Konstruktion ist, daß sie nur für einen bestimmten Windbereich wirkt. Die Größe der Brakes ist fixiert durch die Ausmaße des Drachens.

Nappies:

Dieser Gazestreifen erhielt seinen Namen durch die Form, die an eine Babywindel erinnert.

Die Nappies werden zwischen den Waagepunkten und den Lenkleinen fixiert. Sie bremsen den Drachen ab und reduzieren den Zug. Für verschiedene Windgeschwindigkeiten kann man verschieden breite Nappies anfertigen, in Größen zwischen 7- 25 cm Breite. Dies ist eine ziemlich billige Methode, den Drachen an verschiedene Windstärken anzupassen.

Nappies erschweren das Trickfliegen, da sie sich leicht mit Drachenteilen verfangen können. Das kann auch bei Paar- und Teamflug zu Problemen führen, da sich die Drachen untereinander verhängen können. Trotz dieses kleinen Nachteils verwenden aber viele Paare und Teams diese Nappies. Beim World Cup 1994 in Le Touquet war der Wind sehr böig mit Spitzen um die 68 km/h. Einige Teams verwendeten Kombinationen von mehreren Nappies oder von Brakes und Nappies.

Vents:

Vents sind Teile aus Gaze im Segel. Je nach Plazierung der Vents wird der Drachen abgebremst und der Zug verringert.

Durch Veränderung der Gazeflächen kann man Drachen für verschiedene Windstärken bauen (siehe das Diagramm unten). Je nach Größe und Plazierung der Vents erhält man verschiedene Wirkung auf Tempo und Zug des Drachens.

Die verschiedenen Brakes, Nappies und Vents verringern des Windfenster. Das kann bei Wettbewerben ein kleiner Nachteil sein.

Hier einige Beispiele zur Plazierung der Vents:

 

Du findest eine Anleitung zum Herstellen dieser Starkwindhilfen im Drachenworkshop.

 

 

 

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